Skandal in Weißenfels – Nein zur Erhöhung der Abwassergebühren für Weißenfelser Bürger!

Gebührenerhöhung wäre eine bodenlose Frechheit!!!
Wie dem Bericht der MZ vom 19.11.10 zu entnehmen ist, soll die Stadt Weißenfels eine Millionenstrafe in Höhe von 2,9 Mio. Euro aufgrund einer immensen Verschmutzung der Saale zahlen. Der Pferdefuß hierbei ist, das der Strafbefehl an den Zweckverband für Abwasserbeseitigung (ZAW) ergangen ist, der aber über kein Geld verfügt. Da die Stadt Weißenfels der einzige Gesellschafter des ZAW ist und auch über keine finanziellen Mittel verfügt, sollen die Kosten des Strafbefehles auf die Bürger und Unternehmen umgeschlagen werden. Diese Vorgehensweise wäre eine bodenlose Frechheit und eine riesengroße Schweinerei denn seit der Probenentnahme aus dem Jahr 2006 weiß man, das die Einleitungen aus dem Klärwerk in die Saale viel zu hohe Stickstoffverbindungen enthielten und die Wasserqualität erheblich beeinträchtigten.
Schrecken ohne Ende!!!
Man hätte längst reagieren und die geeigneten Maßnahmen finden müssen um eine weitere Verschmutzung der Saale zu verhindern. Und das Ende der Fahnenstange ist längst nicht in Sicht denn auch in diesem Jahr am 19. Mai gab es bei einer Probeentnahme eine erneute Überschreitung der Einleitwerte vom Klärwerk in die Saale. Das zu erwartende erneute Bußgeld dürfte der Finanzlage der Stadt den endgültigen Kollaps verpassen. In der Vergangenheit hat keiner der Verantwortlichen auch nur den Versuch unternommen, die bestehenden Probleme in den Griff zu bekommen. Natürlich gab es genügend Hinweise dafür, das die so genannte Abwasservorbehandlung ?  des Weißenfelser Fleischwerkes (Tönnies) nicht ausreichend ist und ebenso auch die Kapazität des bestehenden Klärwerks  nicht vollends ausreicht. Warum nur wurde nicht rechtzeitig von den Verantwortlichen gehandelt um Schlimmeres zu verhindern. ?
Alle haben es gewußt!!!
Das haben alle Verantwortlichen (Bürgermeister, Stadtwerke, zuständige Behörden usw.) und besonders auch die eingeweihten Stadträte von CDU, SPD, Linke und FDP gewußt. Auch einem ehemaligen CDU-OB Rauner waren diese Umstände bekannt, genauso wie einem jetzigen OB Robby Risch. Jetzt wäre es an der Zeit, die Verantwortlichen zu suchen und diese zu bestrafen denn auf keinen Fall dürfen die Bürger und mittelständische Unternehmen mit Gebührenerhöhungen belastet werden. Da die Stadtwerke Weißenfels im Auftrag des ZAW mit der Betriebsführung der Kläranlage verantwortlich sind, sollten auch hier die für dieses Desaster verantwortlichen Bürokraten haftbar gemacht werden und genauso die bisher untätigen Bürgermeister und Stadträte der Stadt Weißenfels.  Auch sollte man die Abwasservorbehandlung im Weißenfelser Fleischwerk genauestens prüfen und zwar im Einvernehmen mit  der Belastbarkeit und der Kapazität des bestehenden Klärwerks. Nur hier läßt sich die Nadel im Heuhaufen finden und nur hier sollte angesetzt werden um die Sachlage ins Reine zu bringen aber auf keinen Fall darf man unbescholtene Hausbesitzer und Unternehmen mit diesen drohenden Abgaben belasten.
Ulrich Mundt (NPD-Stadtrat in Weißenfels) & Denny Winter (Stellv.-NPD-Kreisvorsitzender im BLK)
Article Global Facebook Twitter Myspace Friendfeed Technorati del.icio.us Digg Google Yahoo Buzz StumbleUpon Eli Pets

Verwandte Artikel:

  1. Sachsen-Anhalt feiert, und die NPD feiert mit
  2. Bundesparteitag der NPD in Hohenmölsen
  3. Keine Entlastung des Landrates
  4. Pauschale Aufwandsentschädigung
  5. Wer Erfolg hat, hat auch Neider!

1 Kommentar zu „Skandal in Weißenfels – Nein zur Erhöhung der Abwassergebühren für Weißenfelser Bürger!“

  • Dieter Gawlak:

    Das Volk muss sich endlich wehren. Das Volk muss sich zusammenschließen und die verantwortlichen Bonzen aus den Sesseln werfen. Doch dieser Tag wird wohl noch etwas auf sich warten lassen. Doch er wird kommen und ob es dann noch Gnade geben wird.?